06.09.2001
Berlin’s Arbeitssenatorin Gabriele Schöttler bei den Delegierten der europäischen Hauptstadtkonferenz der Gewerkschaftsbünde in Berlin
Vermittlungsmaßnahmen für ausbildungsplatzsuchende Jugendliche müssen verstärkt werden.
Den Gewerkschaften kommt beim Einigungsprozess der Europäischen Union die Aufgabe zu, die sozialen und arbeitsmarktspezifischen Rahmenbedingungen mitzugestalten, sagte Frau Schöttler anlässlich der europäischen Hauptstadtkonferenz der Gewerkschaftsbünde in Berlin. Ein besonderer Augenmerk müsse in allen europäischen Ländern auf den Einstieg in Ausbildung und Arbeit für Jugendliche gerichtet werden.
In Berlin werden derzeit 62.700 Jugendliche im dualen Ausbildungssystem ausgebildet. Dies ist die höchste Zahl seit der Wende. 2001 wurden 23.400 Ausbildungsverträge neu geschlossen.
Aus Sicht der Senatsverwaltung ist die Lücke von Nachfrage und Angebot nach Ausbildungsplätzen geschlossen. Trotzdem sind nicht alle Jugendliche zu vermitteln. Deshalb stellt die Senatsverwaltung jährlich 40 Mio. DM für Sondermaßnahmen für diese arbeitsmarktbenachteiligten Jugendlichen zur Verfügung.
„Dies ist gut angelegtes Geld für die Stadt. Die Zusammenarbeit der Sozialpartner bei der Modernisierung des Ausbildungswesens ist in Berlin vorbildlich,“ sagte Arbeitssenatorin Gabriele Schöttler.
Die Förderung der Mobilität der Auszubildenden und Ausbilder durch Vermittlung von Sprachkenntnissen und Weiterbildung ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Verwaltung.
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