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Europäische Hauptstadtkonferenz der Gewerkschaftsbünde Berlin 2001
»Europas Jugend braucht Bildung und Arbeit«
 
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06.09.2001

Jugendarbeitslosigkeit und deren Strukturmerkmale in Europa
Dr. Barbara Tham, Zentrum für angewandte Politikforschung (CAP), Forschungsgruppe Jugend und Europa

/cc/img/pool/Dcp_2353-tham5.jpg Vor den Delegierten der Europäischen Hauptstadtkonferenz der Gewerkschaftsbünde, führte Frau Dr. Barbera Tham u.a. aus, dass generell die Jugendarbeitslosigkeit der unter 25 jährigen im Durchschnitt der EU doppelt so hoch ist, wie die Gesamtarbeitslosigkeit. Der EU-Durchschnitt generell liegt bei 8 %, bei den unter 25 jährigen bei 15,5 %.


Es bestehen jedoch in jedem Land erhebliche regionale Unterschiede. Diese reichen von 64,7 % in Kalabrien/Süditalien bis zu 2,9 % in Flevoland in den Niederlanden.


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Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union -
Geschlechtsspezifische Unterschiede (1/2001
)

In Südeuropa sind junge Frauen in wesentlich höherem Maße von Jugendarbeitslosigkeit betroffen. In Deutschland und Dänemark sind wiederum junge Männer stärker betroffen, was auf das Bildungsniveau zurückzuführen ist.

Auf EU-Ebene ist festzustellen, dass die Jugendarbeitslosigkeit mit steigendem Bildungsniveau abnimmt. Das größte Problem liegt an der Schwelle von der Ausbildung in den ersten Job. Deshalb ist die Teilzeitquote bei jugendlichen Arbeitnehmern wesentlich höher als bei allen Beschäftigten.

Langfassung des Vortrags zum downloaden als PDF-Datei (Acrobat Reader): http://212.222.152.196/cc/doc/Jugendarbeitslosigkeit_Tham.pdf

Zentrum für angewandte Politikforschung
Email: tham@fgje.de

 

 
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